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Signa-Insolvenz: Hypo Vorarlberg wird geplantes Ergebnis trotzdem erreichen

Die Hypo Vorarlberg sieht das Ergebnis durch die Signa-Pleite nicht in Gefahr.
Die Hypo Vorarlberg sieht das Ergebnis durch die Signa-Pleite nicht in Gefahr. ©Canva
Die Hypo Vorarlberg Bank AG bestätigt zwar nicht, Geschäfte mit der nunmehr insolventen Signa Holding zu betreiben.
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Einwallner sieht Landeshauptmann in der Pflicht

Medienberichten zufolge dürfte die Bank mit 200 Mio. Euro aber ein größeres Volumen bei Signa ausständig haben. In einer Aussendung betonte das Geldinstitut: "Auch die aktuellen Entwicklungen ändern nichts daran, dass wir für das Geschäftsjahr 2023 unser geplantes Ergebnis erreichen werden". Die Vorarlberger SPÖ hat eine Anfrage eingebracht.

"Finanzierungen in marktüblichen Strukturen"

Die Bank verwies gegenüber Medien auf das Bankgeheimnis, Auskünfte über Geschäftsbeziehungen würden nicht erteilt. Am späten Mittwochabend wandte sich die Hypo Vorarlberg von sich aus an die Öffentlichkeit. Die Finanzierung von Immobilien sei eines der Kerngeschäftsfelder der Hypo, hieß es in der Aussendung. Man vergebe "Finanzierungen in marktüblichen Strukturen und mit entsprechender Besicherung", beobachte den Markt sehr genau und treffe entsprechende Vorsorgen.

Da die Hypo Vorarlberg mehrheitlich im Eigentum des Landes (knapp 77 Prozent) steht, hat das vermutete Geschäft der Hypo mit der Signa Holding auch eine politische Dimension. "Wie kann es sein, dass eine Landesbank in der Art spekulative Geschäfte verwickelt ist? Landeshauptmann Wallner hat dafür Sorge zu tragen, dass hier eine voll umfängliche Aufklärung stattfindet", stellte der Nationalratsabgeordnete Reinhold Einwallner (SPÖ) fest. Mögliche Auswirkungen der Signa-Insolvenz auf die Vorarlberger Landesbank seien "untragbar".

"Geldmittel an weltweit tätige Immobilienhaie"

In einer parlamentarischen Anfrage an den Landeshauptmann möchte die SPÖ wissen, ob und in welchem Ausmaß die Hypo Vorarlberg zu den Kreditgebern der Signa Holding gehört. Eine andere Frage an Wallner lautet: "Wie rechtfertigen Sie es als Eigentümervertreter, dass das landeseigene Kreditinstitut arbeitenden Menschen im Land kaum noch Darlehen vergeben kann, um ihren eigenen Wohnraum zu errichten bzw. zu kaufen und die Bank gleichzeitig in einem derartigen Ausmaß Geldmittel an weltweit tätige Immobilienhaie vergibt?"

Aus dem Büro des Landeshauptmanns hieß es am Donnerstag gegenüber der APA zur Causa: "Das operative Geschäft der Hypo Vorarlberg besorgt der Vorstand, der Aufsichtsrat kontrolliert." Das Land sei in die Geschäftstätigkeit der Hypo Vorarlberg nicht eingebunden.

(APA)

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